NewsVermischtesWeltweit 43.000 Gesundheits-Apps verfügbar
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Weltweit 43.000 Gesundheits-Apps verfügbar

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Frankfurt/M. – Kostenträger und Arbeitgeber erwarten Belege für eine bessere Gesund­heit und weniger Kranken­haus­auf­enthalte, bevor sie bereit sind, die Kosten für mobile Gesundheits-Applikationen zu erstatten. Das ist ein Ergebnis einer weltweit durch­ge­führten Evaluierung Mobile Gesundheits-Apps für Patienten durch das IMS Institute for Healthcare Informatics.

Das Institut hat dabei mehr als 43.000 Apps nach folgenden Kategorien klassifiziert: Vorbeugung/gesunde Lebensführung; Suche eines Arztes/einer Gesundheitseinrichtung; Diagnose/Aufklärung; Einlösung von Rezepten sowie Therapietreue. „Die Entwicklung und Nutzung von mobilen Gesundheits-Apps für Verbraucher nimmt rasant zu – sowohl für Patienten als auch für Ärzte wird das Angebot immer unübersichtlicher“, erklärte Murray Aitken, geschäftsführender Direktor des IMS Institute for Healthcare Informatics.

Die große Mehrheit der Gesundheits-Apps verfüge über recht einfache Funktionen, nur wenige könnten mehr als grundlegende Informationen bereitstellen. „Daher bieten sich große Chancen für die Entwicklung und Implementierung mobiler Gesundheits-Apps, diese relativ neue Technologie aufzuwerten und sie so als festen Bestandteil für Gesundheitsdienstleistungen und deren Verwaltung zu integrieren“, verwies der Direktor.

Anzeige

Der Studie zufolge haben Ärzte eine positive Einstellung zu Gesundheits-Apps, die den Patienten stärker beteiligen und ihn motivieren, mehr Verantwortung für seine persönlichen Gesundheitsentscheidungen zu übernehmen. „Außerdem sehen Ärzte einen Nutzen in den Anwendungen, mit denen Informationen ortsunabhängig per Smartphone übertragen oder Patientendaten in Echtzeit direkt an die Arztpraxis übermittelt werden können“, so Aitken.

Der Arzt erhalte ein umfassenderes Bild vom Gesundheitszustand des Patienten zwischen den Besuchen – der Patient müsse unter Umständen seltener in die Praxis kommen. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER