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DFG fördert drei Forschungsprojekte an der Freiburger Klinik für Augenheilkunde

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Freiburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert drei Forschungs­projekte der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg mit mehr als 800.000 Euro. „Wir sind sehr stolz, in unserer kleinen Klinik gleich drei Forschungs­projekte mit solch prominenter Förderung durchführen zu können“, erklärte Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für Augenheilkunde.

Zu den geförderten Projekten gehört eine experimentelle Studie, in deren Rahmen Freiburger Wissenschaftler untersuchen, wie Kohlenstoffmonoxid Nervenzellen der Netzhaut nach Sauerstoffmangel schützen. Die Rolle neuronaler Signalmoleküle bei der Blutgefäßbildung am Augenhintergrund ist Thema eines weiteren DFG-Projektes.

Die krankhafte Blutgefäßbildung am Augenhintergrund führt im Rahmen der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration zu einem teilweise rapiden Verlust des zentralen Sehens und stellt den Forschern zufolge in Industrienationen eine der häufigsten Ursachen für den Verlust der Sehfähigkeit bei Erwachsenen dar.

Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe gezielter Expressionsveränderungen die Rolle der Semaphorine bei der Blutgefäßbildung am Augenhintergrund zu untersuchen. Das dritte von der DFG geförderte Projekt widmet sich der Optimierung der Funktionen von Hornhautzellen. Im Rahmen des Projektes untersuchen die Wissenschaftler, wie Parameter der extrazellulären Umgebung wichtige Zellfunktionen wie Zellteilung und -wachstum sowie die Zelldifferenzierung und den Kontakt zu anderen Zellen beeinflussen. © hil/aerzteblatt.de

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