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Fresenius erzielt Rekordgewinn

Dienstag, 5. November 2013

Bad Homburg – Gute Geschäfte mit Generika und Krankenhäusern haben dem Medizinkonzern Fresenius einen Rekordgewinn eingebracht. Mit Blick auf das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2013 sprach Vorstandschef Ulf Schneider heute vom höchsten Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Die größte Tochter der Bad Homburger, Fresenius Medical Care (FMC), leidet aber weiter unter dem staatlichen Sparkurs im amerikanischen Gesundheitswesen.

In den ersten neun Monaten verbesserte Fresenius den Gewinn auch dank einer niedrigeren Steuerquote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 753 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 15 Milliarden Euro. Allerdings bekam der Konzern bei dem Dialyse-Spezialisten FMC operativ die Budgetkürzungen im US-amerikanischen Gesundheitswesen zu spüren.

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Das operative Ergebnis (Ebit) von Fresenius reduzierte sich um ein Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die ebenfalls im Dax notierte Tochter FMC muss in den USA – dem wichtigsten Markt für den Dialyse-Spezialisten – seit Jahresbeginn eine Sondersteuer auf medizinische Geräte zahlen. Zudem wurde die Vergütung für Dialyse-Behandlungen staatlich Versicherter gekürzt.

Bei dem Milliarden-Deal um den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum sieht sich Schneider im Zeitplan. Der Großteil der Transaktion soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Hessen hatten im September den Kauf eines Großteils der Kliniken des Konkurrenten für gut 3 Milliarden Euro angekündigt. Fresenius will die Kliniken mit seiner eigenen Krankenhaussparte Helios zu einem Krankenhaus-Giganten mit einem Umsatz von knapp 5,5 Milliarden Euro zusammenführen.

Der Konzernchef bestätigte heute auch die Gewinnprognose für das Gesamtjahr: 2013 soll der Überschuss auf mehr als eine Milliarde Euro steigern - ein Plus von 11 bis 14 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz soll unter Ausschluss von Währungsschwankungen zwischen 7 und 10 Prozent zulegen und die 20-Milliarden-Euro-Marke überschreiten.

An der Börse kamen die Zahlen gut an. Im Vormittagshandel verteuerten sich Fresenius-Aktien um 2,81 Prozent auf 96,31 Euro. Die Papiere der Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care legten um 1,09 Prozent auf 49,10 Euro zu, während der Dax insgesamt etwas nachgab. © dpa/aerzteblatt.de

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