Vermischtes

Qualitätsindex für die Kinder- und Jugendhospizarbeit entwickelt

Donnerstag, 7. November 2013

Koblenz – Einen sogenannten Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) hat der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) zusammen mit Sven Jennessen vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz-Landau entwickelt. Der Index soll die Qualität der Arbeit in Kinder- und Jugendhospizen sowie ambulanten Kinder­hospizdiensten sichern und verbessern.

Dem Projekt liegt eine bundesweite Erhebung zugrunde, mit der das Team um Jennessen die Qualität der verschiedenen Tätigkeitsbereiche stationärer Kinderhospize und ambulanter Kinderhospizdienste erfasst hat. Im Mittelpunkt standen hierbei die Bedürfnisse und Erwartungen betroffener Familien und die Frage, inwieweit die stationären und ambulanten Angebote von den Familien als hilfreich, unterstützend und entlastend wahrgenommen werden.

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Aus den Ergebnissen der Erhebung hatte der DHPV zwölf Grundsätze für die Kinder- und Jugendhospizarbeit entwickelt. „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung erhalten eine bedarfs­orientierte, alters- und entwicklungsgemäße Begleitung, zu der die Sicherstellung der palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung gehört. Sie werden als Expertinnen und Experten in eigener Sache einbezogen“, ist der erste der zwölf Grundsätze.

Sie sind die Basis für den jetzt vorgestellten Qualitätsindex. Er wird von November 2013 bis April 2014 in zwei stationären Kinder- und Jugendhospizen sowie zwei ambulanten Kinderhospizdiensten in der Praxis erprobt und soll nach der wissenschaftlichen Evaluation allen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhospizarbeit zur Verfügung stehen. © hil/aerzteblatt.de

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