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Sport auch bei Krebserkrankungen möglich und empfehlenswert

Donnerstag, 7. November 2013

Köln – Bewegung oder leichter Sport kann bei Krebskranken die Lebensqualität verbessern und unter Umständen das Leben verlängern. Das berichtet die Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Die bisherigen Empfehlungen seien bezüglich der Trainingsintensitäten und des Trainingsvolumens zurückhaltend, doch zunehmend belegten Studien, dass die Patienten belastbarer seien als bisher angenommen, hieß es aus der Fachgesellschaft.

Körperliche Aktivität könne beispielsweise das Fatiguesyndrom reduzieren, Depressionen oder Angstsymptome unter Chemotherapie verringern und Armlymphödemen nach Brustkrebs bessern. „Es muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, dass Steigerungen von Intensität und Trainingsvolumen durch wissenschaftliche Studien für die verschiedenen Krebserkrankungen abgesichert sein sollten“, hieß es aus der Fachgesellschaft.

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Klar sei aber, dass der onkologische Patient ein unterstützendes therapeutisches Trainingsprogramm unter Berücksichtigung der Krebsentität, der medizinischen Therapie und den damit verbundenen Aus- und Nebenwirkungen benötige. Zudem müssten Ärzte die persönliche Interessen und Ressourcen des Betroffenen bei der Trainingssteuerung berücksichtigen. © hil/aerzteblatt.de

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