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Ausland

Nach dem Taifun: Große Hilfsbereitschaft für die Philippinen

Dienstag, 12. November 2013

Die Stadt Tacloban nach dem verherrenden Taifun Haiyan /dpa

Berlin/Freiburg – Nach dem verheerenden Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen wollen viele Deutsche die Opfer unterstützen. Die Spendenbereitschaft sei „sehr groß“, sagte ein Sprecher von Caritas International heute in Freiburg. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Die Bereitschaft zu spenden sei mit jener nach anderen großen Naturkatastrophen wie dem Erdbeben auf Haiti 2010 zu vergleichen.

„Haiyan“ war am Freitag über die Philippinen gezogen und hatte ganze Landstriche verwüstet. Allein in der schwer getroffenen Stadt Tacloban werden 10.000 Tote befürch­tet. Helfer vor Ort berichten von apokalyptischen Szenen: Zahlreiche Menschen müssen ohne Nahrung ausharren, die gesamte Infrastruktur ist zerstört. Derzeit läuft eine internationale Hilfsaktion für das Katastrophengebiet an.

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Die USA schickten erste Soldaten, Hilfsorganisationen entsandten erste Nothelfer und Material. Auch deutsche Spezialisten sind dort bereits im Einsatz. Am Mittwoch schicken Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk (THW) von Berlin aus ein Flugzeug mit 70 Tonnen Hilfsgütern auf den Weg in die schwer betroffene Region Cebu. An Bord sind unter anderem zwei Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung und ein mobiles Wasseranalyse-Labor.

Die Kommission der Europäischen Union (EU) hat heute ihre Hilfe um zusätzliche zehn Millionen Euro aufgestockt. Das Geld soll in erster Linie zur Wasseraufbereitung, Wiederherstellung der Stromversorgung und Infrastruktur sowie für weitere dringend benötigte Güter bereitgestellt werden. Bereits gestern hatte die EU eine Soforthilfe von drei Millionen Euro freigegeben.

„Neben der humanitären Unterstützung stellt die EU bereits jetzt Mittel für den Wiederaufbau bereit. Sie will damit sicherstellen, dass es einen reibungslosen Übergang vom Krisenmanagement zum Wiederherstellung des normalen Lebens geben wird“, sagte EU-Entwicklungshilfekommissar Andris Piebalgs, der sich derzeit in der Region aufhält.  

Unicef ruft weiter zu Spenden für die Opfer des Taifuns Haiyan auf den Philippinen auf: Spendenkonto 300 000; Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00; Stichwort Taifun.

© hil/aerzteblatt.de

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