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Universitätsmedizin in Halle will sich umstrukturieren

Mittwoch, 13. November 2013

Halle – Weniger Forschungsstandorte, mehr Kooperationen mit anderen Kliniken: Die Universitätsmedizin Halle will sich grundlegend umstrukturieren. So sollen bis 2025 rund zehn Millionen Euro an laufenden Kosten eingespart werden, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Michael Gekle, am Mittwoch in Halle.

Im Bereich der Krankenversorgung seien es rund acht Millionen Euro, bei Forschung und Lehre etwa zwei Millionen Euro. Die Vorstände des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät hätten dazu ein umfassendes Konzept vorgelegt.

Unter anderem müssten Institute zusammengelegt oder geschlossen, die Zahl der Betten verringert und Kooperationen mit anderen Kliniken – in Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau – eingerichtet werden, sagte Gekle. Die Umwelttoxikologie werde aufgegeben. Einrichtungen mit ähnlichen Ausrichtungen wie die Neurochirurgie und die HNO-Medizin würden hingegen an einen gemeinsamen Standort verlegt.

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Universitätsmedizin Halle: Zukunft weiter ungewiss

Die Universitätsmedizin in Halle soll erhalten bleiben. Doch in welcher Form, ist unklar. Das Wissenschaftsministerium in Sachsen-Anhalt will erst Ende 2013 Vorschläge vorlegen. Unterdessen erarbeitet man am Standort ein eigenes Konzept. Die Universitätsmedizin in Halle an der Saale befindet sich weiterhin im Schwebezustand.

Das neue Konzept bringe zahlreiche Vorteile mit sich. So könnten durch die an einen Standort zusammengelegten Bereiche Patienten künftig leichter und schneller versorgt werden, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Thomas Klöss. Im Bereich der Forschung und Lehre würden konkrete Schwerpunkte gesetzt, sagte Gekle. Mit dem neuen Konzept wolle die Universitätsmedizin den Erhalt des Standortes in Halle sichern, sagte Gekle. © dpa/aerzteblatt.de

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