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Kongress fordert klarere Strategien für die Prävention

Donnerstag, 14. November 2013

Berlin – Eine klarere Präventionsstrategie in Deutschland haben die Teilnehmer des Präventionskongresses 2013 Mitte November in Berlin gefordert. „Die Bundesregierung muss Rahmenbedingungen schaffen, die eine ressort- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller Akteure in Prävention und Gesund­heits­förder­ung ermöglichen“, betonte Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK auf dem Treffen.

Er betonte eine Präventionsstrategie müsse klare Ziele sowie Zuständigkeiten benennen und brauche eine Erfolgskontrolle. Sie könne nur erfolgreich sein, wenn sie die richtigen Zielgruppen erreiche und kontinuierlich angelegt sei. Gestärkt werden müsse die sogenannte lebensweltbezogene Gesund­heits­förder­ung. „Damit erreichen wir Ziel­gruppen, deren gesundheitliche Chancen sozial bedingt schlechter sind“, so Schlenker.

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Die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Caspers-Merk forderte nationale Präven­tions­ziele zu erarbeiten, an denen eine Präventionsstrategie ausgerichtet werden könne. „Zudem ist es konsequent und geboten, mit einem Präventionsgesetz einen gesetzlichen Rahmen zur Stärkung von Prävention und Gesund­heits­förder­ung insgesamt zu schaffen“, sagte sie. © hil/aerzteblatt.de

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