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Ausland

WHO-Länder fordern Polio-Impfkampagne von Pakistan

Donnerstag, 14. November 2013

Kairo – 21 Mitgliedsländer der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) fordern von Pakistan eine umgehende Polio-Impfung für alle Kinder. Die Ausrottung der Kinderlähmung sei mit Blick auf den Polio-Ausbruch in Syrien eine umso dringendere Angelegenheit, so die WHO-Resolution der östlichen Mittelmeerländer, die gestern in Kairo veröffentlicht wurde. Pakistan müsse unbedingt versuchen, die Verbreitung des Virus so gut wie möglich einzudämmen, heißt es weiter. Zudem brauche es eine bessere Kooperation, um auch Kinder in entlegenen Regionen Pakistans zu impfen.

Pakistan ist neben Nigeria und Afghanistan eines der Länder weltweit, in denen das Polio-Virus weiterhin endemisch auftritt. 2012 war die Zahl der Infektionen nach einer massiven Impfkampagne stark zurückgegangen. In diesem Jahr wurden jedoch laut der Initiative zur Beseitigung von Polio bereits deutlich mehr Fälle gemeldet als im gesamten Jahr 2012. Gerade für die Nachbarländer, insbesondere Afghanistan, bestehe die Gefahr einer Ausbreitung des Virus.

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Die WHO versucht nach der Bestätigung eines Polio-Ausbruchs in Syrien Ende Oktober derzeit mit großflächigen Impfkampagnen in sieben Ländern der Region eine Ausbreitung zu verhindern. © kna/aerzteblatt.de

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