NewsVermischtesUmfrage: Über die Hälfte der Deutschen sorgt vor
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Umfrage: Über die Hälfte der Deutschen sorgt vor

Montag, 18. November 2013

Bonn – Mehr als die Hälfte der Deutschen sorgen in irgendeiner Form für Krankheit oder Tod vor. Das ergab eine am Sonntag in Bonn veröffentlichte repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) im Auftrag der Deutschen Friedhofs­gesellschaft bei Bundesbürgern über 30 Jahren. Demnach sorgen eher Frauen (56 Prozent) als Männer (51 Prozent) mit Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Regelungen zur Bestattung vor.

Mit zunehmendem Alter nehmen auch die Vorsorgebemühungen zu. Während bei den 30- bis 39-Jährigen nur 19 Prozent Angelegenheiten für Krankheit und Tod regeln, sind es bei den 50-bis 59-Jährigen bereits 48 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen 70 Prozent und bei den über 70-Jährigen sogar 87 Prozent. Schlusslicht beim Thema Vorsorge sind mit 32 Prozent die Bewohner Hamburgs. Spitzenreiter ist Sachsen; dort sorgen 61 Prozent der Bevölkerung vor. Bei der Art der Vorsorge ergibt sich ein differenziertes Bild. 24 Prozent haben festgelegt, wie oder wo sie bestattet werden wollen.

Anzeige

Rund ein Drittel der Bevölkerung hat eine Vorsorgevollmacht aufgesetzt, durch die sie im Notfall eine Vertretung durch die Person ihres Vertrauens erhalten. Um eine Patientenverfügung für ärztliche Behandlung haben sich 36 Prozent gekümmert. Ein Testament setzten 37 Prozent der Deutschen auf, und zwar bei allen Einkommensschichten annähernd gleich verteilt. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. April 2020
Berlin − In Zeiten der Coronakrise befassen sich offenbar immer mehr Bundesbürger mit Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Die Zahl der im bundesweiten Register der Bundesnotarkammer
Immer mehr Bürger befassen sich mit Vorsorgevollmachten
29. Januar 2020
Berlin – Rund um Patientenverfügungen und finanzielle Fragen zur Pflege gibt es nach Angaben von Patientenschützern weiterhin Unsicherheit bei vielen Menschen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der
Viele Fragen zu Pflege und Patientenverfügungen
11. Dezember 2019
Rom – In Italien ist eine nationale Datenbank für Patientenverfügungen in Betrieb gegangen. Damit sollen berechtigte Ärzte und Gesundheitseinrichtungen im Bedarfsfall auf Patientenverfügungen
Italien richtet Datenbank für Patientenverfügungen ein
5. November 2019
Hannover – Bankgeschäfte, Verträge oder medizinische Notfälle – wer trifft Entscheidungen für mich, wenn ich das nicht mehr kann? Mit dieser Frage sollten sich nach Ansicht von Niedersachsens
Zahl der Betreuungsverfahren steigt wegen fehlender Vollmachten
1. Oktober 2019
Rostock – Viele Patientenverfügungen sind bei den Themen Organ- oder Gewebespende unklar formuliert, was zu Missverständnissen und Konflikten führen kann. Darauf hat die gemeinnützige Gesellschaft für
Patientenverfügungen in Bezug auf Organ- und Gewebespende oft missverständlich
20. September 2019
Hannover – Anlässlich des ersten Tags des Betreuungsrechts hat die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht bereitgestellt, die auf dem aktuellsten Stand der
Ärztekammer Niedersachsen rät zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
7. Juni 2019
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) rät davon ab, bei der Abfassung einer Patientenverfügung auf vorgedruckte Listen aus dem Internet
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER