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Palliativstation am Universitätsklinikum Leipzig zertifiziert

Montag, 18. November 2013

© André Kempner

Leipzig – Ein Zertifikat für ihr Qualitätsmanagementsystem erhalten hat die Palliativ­station der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universi­tätsklinikum Leipzig. „Damit wurde uns von unabhängiger Stelle bescheinigt, dass wir erfolgreich Methoden anwenden, die es uns ermöglichen, die Qualität unserer Arbeit zum Wohle des Patienten zu überprüfen und ständig zu verbessern“, sagte Dörte Schotte, Oberärztliche Leiterin der Palliativstation.

Sie betonte, Ärzte müssten akzeptieren, dass sie nicht immer heilen, aber immer lindern könnten. „Und darin ist unser ganzheitlicher Ansatz begründet: Körper, Seele und Umfeld des Patienten brauchen Stabilität, Zuspruch und Würde, gerade dann, wenn es keine Heilung gibt“, Schotte.

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Zum Team der Station gehören Ärzte, Pflegekräfte, Psychologinnen Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger sowie Helfen aus Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialen Jahr. Sie widmen sich vor allem der Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen. Acht Einzel- und zwei Doppelzimmer stehen Patienten zur Verfügung.

Für das Qualitätsmanagement hatte eine Arbeitsgruppe zunächst ein Leitbild erarbeitet, das die Überschrift „Miteinander leben“ trägt. „Das Leitbild beschreibt die grundsätzliche Haltung des gesamten Teams der Palliativstation in der Arbeit mit Patienten und Angehörigen sowie dem kollegialen Miteinander im Team. Dazu steht unser 25 köpfige Team“, betonte Nina Polze, Stationsärztin und Qualitätsmanagementbeauftragte. © hil/aerzteblatt.de

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