NewsÄrzteschaftBundes­ärzte­kammer rät bei E-Zigarette zur Vorsicht
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Bundes­ärzte­kammer rät bei E-Zigarette zur Vorsicht

Dienstag, 19. November 2013

Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) fordert, E-Zigaretten nicht zu verharmlosen. „Die gesundheitlichen Auswirkungen von E-Zigaretten sind noch völlig ungeklärt“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses Drogen und Sucht der BÄK, Christoph von Ascheraden, nach einer entsprechenden Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm. Dieses hatte entschieden, dass die Werbeaussagen, dass eine E-Zigarette „mindestens 1.000mal weniger schädlich als eine Tabakzigarette ist“ und als „einzigen Schadstoff Nikotin enthält“ irreführend und damit unzulässig sind.

Ascheraden wies darauf hin, dass es bislang keine aussagekräftigen Untersuchungen zu den Langzeitfolgen von E-Zigaretten gebe. Auch ob sie die Konsumenten dabei unterstützten, sich das Rauchen abzugewöhnen, müsse sich erst zeigen, so der Ausschussvorsitzende. Er mahnte in diesem Zusammenhang an, den Nichtraucherschutz in Deutschland weiter auszubauen.

Anzeige

„Wir brauchen endlich einen umfassenden und bundesweit einheitlichen Schutz vor Passivrauch am Arbeitsplatz einschließlich der Gastronomie und ein umfassendes Tabakwerbeverbot“, so von Ascheraden. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

29. Juni 2020
Berlin – Vier Jahre nach einem gescheiterten ersten Versuch will die Große Koalition in der dieser Woche ein schrittweises Verbot der Plakatwerbung durchs Parlament bringen. Wirksam werden soll es ab
Weitere Werbeverbote fürs Rauchen auf der Zielgeraden
27. Mai 2020
Berlin – E-Zigaretten könnten effektiver zur Rauchentwöhnung eingesetzt werden, als dies bislang der Fall ist. So lautet das Fazit eines vom Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt
E-Zigarette könnte bei Rauchentwöhnung wichtiger werden
2. April 2020
Richmond – Die US-Wettbewerbshüter haben sich gegen den Einstieg des US-Tabakriesen Altria bei der E-Zigarettenfirma Juul ausgesprochen. Altria und Juul hätten eine Zusammenarbeit gestartet, die den
E-Zigaretten: US-Behörde gegen Einstieg von Altria bei Juul
19. März 2020
Boston − Patienten mit einem implantierten Cardioverter/Defibrillator müssen die Nähe von Magneten meiden, da es sonst zu einer Funktionsstörung des Geräts kommen kann. Den wenigsten Patienten
E-Zigaretten störten Funktion eines implantierten Cardioverters/ Defibrillators
28. Februar 2020
Manila – Die philippinische Regierung unter Rodrigo Duterte hat das Rauchen von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit verboten. Außerdem sieht der heute veröffentlichte Präsidentenerlass vor, dass
Bann für E-Zigaretten auf den Philippinen
24. Februar 2020
Dallas – Das Journal of the American Heart Association (JAHA) hat eine Studie von US-Forschern zu den Risiken von E-Zigaretten zurückgezogen. Ein Forscherteam der Universität in San Francisco hatte im
Journal der US-Kardiologen zieht Studie zu E-Zigaretten zurück
20. Februar 2020
Berlin – Im europäischen Vergleich der Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums belegt Deutschland den letzten Platz. Das zeigt die „Europäische Tabakkontrollskala 2019“, die heute bei der „European
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER