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Team der MHH betreut schwerkranke Kinder zu Hause weiter

Dienstag, 19. November 2013

Hannover – Die Medizinische Hochschule Hannover und die Barmer-GEK erproben ein neues Konzept, um schwer kranke Kinder und Jugendliche früher in ihr häusliches Umfeld zu entlassen. Ein Team aus der Klinik begleitet dabei die Kinder in den ersten Tagen nach der Entlassung und leitet zur Pflege durch Eltern und ambulante Pflege­dienste über. „Direkt nach der Entlassung sind sowohl Eltern als auch ambulante Pflegedienste häufig damit überfordert“, erklärt Annette Sander, Oberärztin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

In Hannover gibt es bereits seit 2009 ein sogenanntes Brückenteam aus Ärzten, Pflegekräften und Sozialpädagogen, das bislang vorwiegend krebskranke Kinder und Jugendliche begleitet hat. Das bisherige Angebot des Brückenteams bestand in sozialmedizinischer Nachsorge und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung. Es wird nun ergänzt durch die Überleitungspflege.

Dank der Zusammenarbeit mit der Krankenkasse sollen künftig auch Kinder, die nicht an Blut- oder Krebserkrankungen leiden und die nicht in der Region Hannover leben, von der sogenannten Überleitungspflege profitieren. „Die Barmer-GEK erhofft sich in erster Linie eine Optimierung der Versorgung der kleinen Patienten. Die Teams garantieren einen Versorgungsstand wie in der Klinik und bieten gleichzeitig eine optimale Überleitung zur Pflege der Kinder durch die Eltern und ambulante Pflegedienste“, erläutert Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer-GEK. © hil/aerzteblatt.de

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