Ausland

2,5 Milliarden Dollar Entschädigung für fehlerhafte Hüftgelenke

Mittwoch, 20. November 2013

New York – Wegen fehlerhafter künstlicher Hüftgelenke zahlt der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson 2,5 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) an betroffene Patienten in den USA.

Der Hersteller DePuy, ein Tochterunternehmen von Johnson & Johnson, teilte mit, eine entsprechende Einigung mit den Patientenanwälten sei gestern der Justiz vorgelegt worden. Es gehe um schätzungsweise 8.000 Patienten, die nach einer Hüftoperation erneut operiert werden müssen, um ihre Hüftprothese austauschen zu lassen.  

Anzeige

DePuy hatte im August 2010 eine Rückrufaktion für zwei Modelle von Hüftprothesen gestartet, von denen das Unternehmen nach eigenen Angaben bis dahin weltweit 93.000 Stück verkauft hatte. Daraufhin hatten in den USA Tausende Patienten Klage eingereicht. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24.02.17
Klinikpersonal in Neapel machte jahrelang systematisch blau
Rom – Jahrelang haben fast einhundert Angestellte eines Krankenhauses in Neapel systematisch blau gemacht. In zweijährigen Ermittlungen und mithilfe von versteckten Kameras kam die italienische......
23.02.17
München – Eine Witwe hat nach einem vorläufigen Urteil keinen Anspruch auf das tiefgefrorene Sperma ihres verstorbenen Ehemanns. Das Oberlandesgericht (OLG) München wies gestern – wie zuvor auch schon......
23.02.17
Madrid – In Spanien kommt erstmals ein früherer Arzt vor Gericht, der unter dem Diktator Francisco Franco an dem Diebstahl von Babys beteiligt gewesen sein soll. Ein Untersuchungsrichter machte den......
20.02.17
Berlin – Die Diagnostika-Industrie blickt weniger optimistisch in die Zukunft als im Vorjahr. Das zeigen die Ergebnisse einer Branchenumfrage zu den wirtschaftlichen Erwartungen für das laufende Jahr,......
17.02.17
Frankfurt/Main – Der selbsternannte Krebsheiler Ryke Geerd Hamer will in Deutschland wieder als Arzt zugelassen werden. Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main lehnte es jedoch ab, ihm seine......
16.02.17
Brustimplantat­skandal: EuGH lässt Schmerzensgeldfrage offen
Luxemburg – Im Skandal um minderwertige Brustimplantate müssen betroffene Frauen weiter um Schmerzensgeldzahlungen bangen. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) widersprach heute in weiten......
14.02.17
Karlsruhe – Im Streit um Schadenersatz für mangelhafte Silikon-Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) will der Europäische Gerichtshof (EuGH) am kommenden Donnerstag......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige