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Ärzteschaft

Medi Geno Deutschland protestiert gegen KBV-Spaltung

Mittwoch, 20. November 2013

Stuttgart – Gegen eine Spaltung der Haus- und Fachärzte innerhalb der Kassen­ärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat sich der Vorstand von Medi Geno Deutschland ausgesprochen.

„Ein solches Szenario würde zu einem Dominoeffekt mit negativen Folgen für unseren fachübergreifenden Bundesverband, unsere Praxisnetze und Genossenschaften führen“, sagte der Medi-Geno-Bundesvorsitzende Werner Baumgärtner und warnte vor einem Domino-Effekt: Einer Aufteilung der Haus- und Fachärzte würde eine Spaltung der Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten folgen. Im nächsten Schritt würden die angestellten Ärzte eine eigene Gruppe bilden und zuletzt würde es Ketten Medizinischer Versorgungszentren geben, die sich ebenfalls abspalteten.

„Je mehr sich die Ärzteschaft aufspaltet, umso mehr wird sich die Politik veranlasst sehen, das Problem in ihrem Sinne und gegen unsere Interessen zu regeln. Das macht die Ärzteschaft nicht schlagkräftiger“, gibt Baumgärtner zu bedenken.

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Er verlangte, die KBV müsse den Interessenausgleich der Versorgungsbereiche und Arztgruppen intern leisten. „Weitere Einmischungen aus der Politik lösen unsere innerärztlichen Konflikte nicht, erhöhen allenfalls die Regelungsdichte“, so Baumgärtner.

Medi Geno Deutschland vertritt nach eigenen Angaben rund 17.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten.

© hil/aerzteblatt.de

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