NewsÄrzteschaftThüringen-Stipendium bewährt sich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Thüringen-Stipendium bewährt sich

Montag, 25. November 2013

Jena – Auf den Erfolg des sogenannten Thüringen-Stipendiums hat die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen zusammen mit der Krankenkasse AOK Plus hingewiesen.

Die Krankenkasse hatte im Jahr 2010 die Stiftung mit 100.000 Euro unterstützt. Mit dem Geld fördert die Stiftung bislang zehn Arzt-Stipendiaten. Fünf von ihnen haben sich bereits in Thüringen niedergelassen. Jetzt hat die Kasse erneut die gleiche Summe für Stipendien zur Verfügung gestellt. „Mittlerweile hat sich das Thüringen-Stipendium als ein Förderbaustein bei der Gewinnung von ambulantem ärztlichen Nachwuchs etabliert“, betonte die Vorsitzende des Stiftungsbeirates, Annette Rommel.

Sie forderte auch die übrigen Kassen in Thüringen auf, „ihren Beitrag zur nachhaltigen Förderung der ambulanten medizinischen Versorgung insbesondere in den ländlichen Gebieten Thüringens zu leisten“.

Anzeige

„Wichtig war für uns auch diesmal, dass entsprechend geförderte Ärzte in Weiterbildung für die medizinische Versorgung der Menschen im Freistaat Thüringen auch nach der Förderung längerfristig zur Verfügung stehen“, sagte Rainer Striebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der AOK Plus.

Das Stipendium können künftige Internisten, Allgemeinmediziner oder Augenärzte erhalten, die ihre Weiterbildung in Thüringen absolvieren. Sie bekommen im Rahmen des Stipendiums maximal 250 Euro monatlich pro vollzeitbeschäftigte Assistentenstelle für maximal 60 Monate. Geförderte Ärzte müssen sich verpflichten, nach der abge­schlossenen Facharzt-Weiterbildung für mindestens vier Jahre in Thüringen ärztlich tätig zu sein.

Die „Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen“ wurde im Juli 2009 vom Freistaat Thüringen und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen errichtet, um gemeinsam gegen den drohenden Ärztemangel vorzugehen. Im Vordergrund der Arbeit stehen die Vergabe des Thüringen-Stipendiums, die Anstellung von Hausärzten in Stiftungs-Praxen, die Unterstützung von Famulaturen in Arztpraxen sowie die Unterstützung kommunaler Angebote zur Niederlassung in ländlichen Gemeinden. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

9. Juli 2020
Jena – Rund jeder fünfte Medizinstudierende in Jena möchte Allgemeinmediziner werden. Knapp jeder dritte würde einen Abschnitt des Praktischen Jahres (PJ) in der Allgemeinmedizin absolvieren. Das geht
Medizinstudierende interessieren sich für Allgemeinmedizin
8. Juli 2020
Erfurt – Die Krankenkassen unterstützen die ambulanten Hospizdienste in Thüringen in diesem Jahr mit rund 3,3 Millionen Euro. Das teilte gestern der Thüringer Hospiz- und Palliativverband mit. Im
Mehr Mittel für ambulante Hospizarbeit in Thüringen
22. Juni 2020
Erfurt – Nach Ansicht der Thüringer SPD-Fraktion sollte die Zahl der Medizinstudienplätze in Thüringen um zehn Prozent angehoben werden. Ein entsprechender Antrag soll dem Vernehmen nach morgen mit
SPD in Thüringen will junge Mediziner mit Landarztquote aufs Land locken
18. Juni 2020
Dresden – Ärzte und Psychotherapeuten, die in unterversorgten oder unzureichend versorgten Regionen Sachsens tätig werden wollen, erhalten ab 1. Juli mehr Geld. Der Landesausschuss der Ärzte und
Sachsen: Mehr Geld soll Ärzte in unterversorgte Regionen locken
17. Juni 2020
Jena – Die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronapandemie stellen die Lehre in den Universitätskliniken vor große Herausforderungen. Auch die Lehrverantwortlichen am Universitätsklinikum Jena standen
Medizinstudium in Jena: Viele Vorlesungen online verfügbar
12. Juni 2020
Erfurt − 15.966 Betten sind in Thüringens Krankenhäusern 2018 gemeldet gewesen. Das waren 196 Betten mehr als noch ein Jahr zuvor, wie das Landesamt für Statistik heute mitteilte. Demnach waren
Etwas mehr Betten und Ärzte, aber weniger Pflegende in Thüringen
11. Juni 2020
München/Erfurt – Bayerns Staatsregierung hat die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen zur Coronabekämpfung im Nachbarland Thüringen massiv kritisiert. „Es ist unverantwortlich, dass Thüringens
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER