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Ausland

EU: 40 Millionen Euro mehr für Anti-Aids-Fonds

Montag, 2. Dezember 2013

Brüssel – Die EU hat einen größeren Beitrag zum Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria angekündigt. Der Globale Fonds zur Bekämpfung der drei Krankheiten solle in den nächsten drei Jahren 370 Millionen Euro aus verschiedenen EU-Töpfen erhalten, teilte die Europäische Kommission heute in Brüssel mit. Anlass der Ankündigung war eine internationale Geberkonferenz in Washington einen Tag nach dem gestrigen Weltaidstag.  

In der Finanzierungsperiode 2011 bis 2013 hatte die EU nach ihren Angaben rund 330 Millionen Euro beigesteuert, also 40 Millionen Euro weniger als für die Zukunft versprochen. Zwar seien bereits große Fortschritte in dem Kampf gegen die Krankheiten zu verzeichnen, erklärte EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs. Jedoch seien noch „Millionen Menschen in der Gefahr, sich zu infizieren“.   

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Der Globale Fonds ist weltweit eines der Hauptinstrumente, um den Kampf gegen die Krankheiten zu finanzieren. Von dem Geld werden zum Beispiel Medikamente gekauft, die die Virenzahl im Blut von HIV-Patienten verringern, was diese weniger anfällig für andere Erkrankungen und auch weniger ansteckend macht. Andere Zwecke sind Tuberkulose-Untersuchungen und mit Insektengift präparierte Netze, die Moskitos als Überträger von Malaria abhalten. © afp/aerzteblatt.de

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