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Ärzteschaft

Kritik an unbezahlten Überstunden in Krankenhäusern

Montag, 2. Dezember 2013

Bad Nauheim – Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hat das Hessische Sozialministerium und dessen staatliche Ämter für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik aufgefordert, die Einhaltung der arbeitszeitrechtlichen Vorschriften in Krankenhäusern regelmäßig zu überprüfen.

Hintergrund sind etwa 13 Millionen ärztliche Überstunden, die nach Berechnungen des Marburger Bundes in deutschen Kranken­häusern weder bezahlt noch mit Freizeit ausgeglichen werden. „Ein Skandal“, kritisierten die Delegierten in einer dazu verabschiedeten Resolution.

Nur wenn die Arbeitgeber bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz drastische Konsequenzen befürchten müssten, werde sich an dem Problem unbezahlter Überstunden etwas ändern, erklärten die Ärztevertreter. Bisher werde diese Überwachungsaufgabe der Ämter – oft nach konkreten Hinweisen – nicht ausreichend wahrgenommen. © hil/aerzteblatt.de

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