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Hochschulen

Deutsches Studentenwerk beklagt sinkende staatliche Unterstützung

Dienstag, 3. Dezember 2013

Berlin – Mangelnde Unterstützung durch die Bundesländer kritisieren die Studenten­werke in Deutschland. „Wir müssen erneut feststellen, dass die Länder im Durchschnitt ihre Mittel für die Studentenwerke weiter zurückfahren“, monierte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes (DSW) Achim Meyer auf der Heyde.

Nach DSW-Angaben tragen die Länder mit ihren Zuschüssen oder Finanzhilfen inzwischen weniger als zehn Prozent zu den Einnahmen der Studentenwerke bei. Anfang der 1990er Jahre habe die öffentliche Hand noch rund ein Viertel der Studenten­werkskosten getragen.

Die Gesamteinnahmen der Studentenwerke betrugen im Jahr 2012 rund 1,49 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel erwirtschafteten die Studentenwerke selbst, vor allem über Umsatzerlöse aus den Wohnheimen und der Hochschulgastronomie.

„Einige Länder, wie Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg, haben ihre Zuschüsse an die Studentenwerke in den vergangenen Jahren erhöht. Das begrüßen wir ausdrücklich“, sagte Meyer auf der Heyde. Andere hingegen, wie das Saarland, hätten die finanzielle Unterstützung halbiert. Sachsen-Anhalt plane noch radikalere Schritte. „Das ist das Gegenteil einer sozial verantwortlichen Hochschul- und Bildungspolitik“, so der DSW-Generalsekretär.

Die Studierenden müssten mit ihren Semesterbeiträgen die reduzierten Landeszu­schüsse auffangen. Inzwischen machten die Semesterbeitrage der Studierenden mehr als 16 Prozent an den Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus, so die DSW-Berech­nungen. © hil/aerzteblatt.de

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