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Politik

EU unterstützt Plattform für telemedizinische Dienste in Sachsen

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Brüssel – Die Europäische Kommission wird eine telemedizinische Plattform im Osten Sachsens mit insgesamt bis zu zehn Millionen Euro fördern. Das hat die Kommission heute beschlossen. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen der Carus consilium Sachsen GmbH und T-Systems International GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Aufsichtsrat der Carus consilium Sachsen GmbH ist Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden.

Nach EU-Angaben ist dies die erste Förderung einer Telemedizininfrastruktur, welche die Kommission nach den EU-Beihilfevorschriften freigegeben hat. „Dieser erste Beihilfe­beschluss der Kommission in diesem Bereich kann als Beispiel für künftige Projekte dienen. Das Telemedizinprojekt in Sachsen wird den Zugang zu medizinischen Dienst­leistungen für Bürger in abgelegenen Gebieten verbessern, ohne den Wettbewerb übermäßig zu verfälschen“, sagte der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission Joaquín Almunia.

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In den ländlichen Gebieten Ostsachsens stehe einer alternden Bevölkerung nur eine begrenzte medizinische Versorgung zur Verfügung. Mit der Plattform sollen deshalb telemedizinische Dienste allgemein zugänglich gemacht werden. Nach Auffassung der Kommission verbessert sie den Zugang der Bürger in abgelegenen Gebieten zu medizinischer Versorgung. Patienten könnten beispielsweise ihren Arzt per Video­telefonie konsultieren und dadurch eine lange Fahrt zum Krankenhaus vermeiden. © hil/aerzteblatt.de

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