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2,5 Prozent der Jugendlichen spielen exzessiv am Computer

Mittwoch, 11. Dezember 2013

dpa

Köln – Internet und Computerspiele sind für Jugendliche aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das zeigt eine Befragung von 5.001 Personen in Deutschland im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „In Schule und Beruf wird Medienkompetenz vorausgesetzt. Gleichzeitig ist mit der hohen Attraktivität von Internetangeboten und Computerspielen aber immer auch das Risiko einer exzessiven und problematischen Nutzung gegeben“, sagte Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA.

Bei 2,5 Prozent der Zwölf- bis 25-Jährigen in Deutschland liegt eine solche exzessive Nutzung von Internet- und Computerspielangeboten vor. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es dabei nicht. Exzessive Nutzung heißt, dass die Betreffenden die Zeit, die sie im Internet verbringen, nicht mehr kontrollieren können oder dass es zu Angstzuständen oder Reizbarkeit kommt, wenn sie nicht online sein können.

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Die weiteren Ergebnisse zeigen, dass 97,7 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung das Internet genutzt haben. Im Vordergrund stehen für beide Geschlechter Kommunikationsangebote wie E-Mails oder soziale Netzwerke, Informationsseiten wie Wikipedia, Google oder Nachrichten und Unterhaltungsangebote wie Musik- und Videodownloads.

Computerspiele sind bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ebenfalls beliebt: 53,9 Prozent geben an, online zu spielen und 76,4 Prozent spielen offline, zum Beispiel über Spielkonsolen. Männliche Befragte nutzen Computerspiele rund dreimal so lange wie weibliche Befragte.

„Damit Jugendliche erst gar kein suchtähnliches Verhalten entwickeln, ist es wichtig, sie früh zu erreichen und bei ihnen einen kritisch-verantwortungsvollen Gebrauch des Internets zu fördern“, sagte Pott.   

© hil/aerzteblatt.de

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