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Ärzteschaft

Ausgaben für Heilmittel können 2014 um 3,25 Prozent steigen

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV-Spitzenverband) haben sich für 2014 auf Heilmittel-Rahmenvorgaben geeinigt. Sie vereinbarten eine Ausgabensteigerung von 3,25 Prozent, das entspricht mehr als 150 Millionen Euro. „Hinzu kommen auf der Landesebene der regionale Anpassungsbedarf wie die Zahl und Altersstruktur der Versicherten und die Entwicklung der Preise“, erklärte Regina Feldmann aus dem KBV-Vorstand.

„Die in den Rahmenvorgaben vereinbarte Anpassung des Ausgabenvolumens ist eine gute Basis, um die Versorgungssicherheit und Qualität auch im nächsten Jahr sicherzustellen“, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstands­vorsitzender des GKV-Spitzenverbands.

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KBV und Spitzenverband empfehlen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen vor Ort außerdem, zu prüfen, ob sie die vorhandenen Richtgrößen­prüfungen zugunsten von Prüfverfahren ablösen können, die sich an Versorgungszielen orientieren. KBV und Spitzenverband wollen dafür die Heilmittel-Richtlinie überarbeiten und sie anwenderfreundlicher gestalten. Mit Ergebnissen sei im Sommer 2014 zu rechnen.

Außerdem haben die Bundesvertragspartner für das Jahr 2012 rückwirkend 0,5 Prozent mehr Geld für Heilmittel zur Verfügung zu stellen. Laut GKV lagen die Ausgaben für Heilmittel in diesem Jahr bei etwas über 4,7 Milliarden Euro. © hil/aerzteblatt.de

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