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Umgang mit Depressionen am Arbeitsplatz

Dienstag, 17. Dezember 2013

Berlin – Einen Leitfaden für den Umgang mit depressiv erkrankten Menschen am Arbeitsplatz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat der Europäische Depressionstag herausgegeben. „In dem Ratgeber gibt es konkrete Hinweise, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Situation depressiv erkrankter Menschen am Arbeitsplatz verbessern können“, sagte Detlef Dietrich, Repräsentant der European Depression Association (EDA) für Deutschland und Mitglied des wissenschaftlichen Gremiums der EDA. Außerdem sei Thema, wie für erkrankte Menschen nach der Berufspause ein stufen­weiser Wiedereinstieg in die Arbeitswelt aussehen könnte.

Anlass für die Publikation ist die sogenannte IDEA-Studie (Impact of Depression in the Workplace in Europe Audit). Darin wurden europaweit 7.000 Arbeitnehmer und Manager zum Einfluss von Depression am Arbeitsplatz und zu daraus folgenden persönlichen und ökonomischen Belastungen befragt.

Laut der Studie

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  • haben mindestens zehn Prozent der Arbeitnehmer schon einmal wegen einer Depression nicht gearbeitet
  • gehen im Durchschnitt 36 Arbeitstage durch eine depressive Episode verloren
  • berichtet ein Drittel der Manager, dass sie keine Unterstützung erhielten, um adäquat auf depressive Arbeitnehmer zu reagieren
  • wünschen sich 43 Prozent der Befragten eine bessere Politik und Gesetzgebung zum Schutz von Arbeitnehmern.
© hil/aerzteblatt.de
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