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500.000 Euro bezahlt: Angeklagter im Transplantations­prozess auf freiem Fuß

Dienstag, 17. Dezember 2013

Göttingen – Im Göttinger Transplantationsskandal ist der angeklagte Arzt vorerst auf freiem Fuß. Seine Anwälte hinterlegten eine halbe Million Euro Bargeld als Kaution, wie ein Sprecher des Landgerichts am Dienstag sagte. Der Haftbefehl gegen den früheren Chef der Göttinger Transplantationsmedizin war bereits am Montag unter Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Der Mediziner hatte seit Januar in Untersuchungshaft gesessen.

In der Verhandlung am Montag hatten die Richter bereits eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags angekündigt. Der Arzt soll elf Patienten mit Falschangaben vorschriftswidrig zu Spenderlebern verholfen haben. Andere kranke Patienten seien deshalb möglicherweise gestorben. Zudem droht eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung: Der Chirurg soll einer Frau ohne medizinische Notwendigkeit eine Leber verpflanzt haben. Sie starb später. Der Prozess wird am 6. Januar fortgesetzt. © dpa/aerzteblatt.de

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