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Gemeinsames Lernen von Medizinern und Pflegekräften in Greifswald

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Greifswald – Pflegestudierende von der Hochschule Neubrandenburg und Medizinstu­dierende der Universitätsmedizin Greifswald werden ab dem nächsten Jahr vier Ausbildungsabschnitte gemeinsam absolvieren. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fördert das Vorhaben mit 250.000 Euro.

Hintergrund für das Greifswalder Vorhaben ist der rapide demografische Wandel, der dazu führt, dass die Zahl der chronisch kranken Patienten mit Mehrfacherkrankungen und damit auch die Zahl der Pflegebedürftigen stark steigt.

„Es ergibt sich die Notwendigkeit, die medizinische und pflegerische Versorgung strukturell zu verändern“, hieß es aus der Universitätsmedizin Greifswald. Eines der Projektziele sei die Entwicklung, Erprobung und Evaluation gemeinsamer Lehrangebote für Pflegestudierende der Hochschule Neubrandenburg und Medizinstudierende der Universitätsmedizin Greifswald.

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Praktisch werden sich die Studierenden theoretisches Wissen in einer gemeinsamen Vorlesung aneignen und anschließend ein Hospitationsprogramm in einer stationären Einrichtung der Gesundheitsversorgung absolvieren. Die Studierenden lernen diese Einrichtungen kennen und werden gemeinsam eine spezifische Fragestellung zur Institution bearbeiten.

In der dritten Lehrveranstaltung lösen die Studierenden einen Patientenfall, um dann abschließend gemeinsam auf der Ausbildungsstation Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald zu arbeiten. Die Studierenden können in dieser Zeit die Lernmethoden der beiden Professionen kennenlernen und erhalten einen Einblick in das Arbeitsfeld und die Arbeitsweise der jeweils anderen Berufsgruppe.

Das Projekt „Bildungscluster Greifswald – gemeinsames Lernen von Medizin und Pflege“ ist eines von bundesweit vier Projekten, das kürzlich vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen des Wettbewerbs „Allianzen regionaler Partner zur Stärkung und besseren Verzahnung von Bildungsangebot und Arbeitsmarktbedarf“ als Gewinner ausgewählt wurde. © hil/aerzteblatt.de

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