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Neuer Gentest für den schnellen Nachweis von Pilzerkrankungen

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Dresden – Einen neuartigen Gentest, mit dem Haut-, Haar- und Nagelpilzerkrankungen sicherer und schneller nachzuweisen sind als bisher, haben Wissenschaftler des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Biotype Diagnostic GmbH entwickelt. Das Land Sachsen hat die Forschungskooperation gefördert.

Der Test untersucht die DNA einzelner Pilzzellen in Haut-, Haar- oder Nagelproben, ähnlich wie bei der Spurensuche an einem Tatort. „Im Gegensatz zur konventionellen Methode dauert die Analyse mit dem innovativen Gentest nur noch 24 Stunden statt vier Wochen wie bisher – für uns ein enormer Zeitgewinn“, erläutert Andrea Bauer, Ober­ärztin der Klinik für Dermatologie am Dresdner Uniklinikum.

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Zudem konnte der Test in einer Patientenstudie mehr als 50 Prozent häufiger Hautpilz­infektionen nachweisen, die bislang unerkannt – und damit auch untherapiert – geblieben sind. Das frühe Wissen um eine vorhandene Pilzinfektion ist laut Bauer ein entscheidender Vorteil für die Therapieplanung, eine zeitnahe Genesung und die Vermeidung von Komplikationen.

„Die Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum und der Biotype Diagnostic GmbH ist ein Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung sowie der unmittelbaren Patientenversorgung, die innerhalb Sachsens Gesundheits­wirtschaft bereits vorbildhaft funktioniert“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden. © hil/aerzteblatt.de

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