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Ärzteschaft

Zahl der geförderten Allgemeinmediziner in Weiterbildung steigt

Freitag, 20. Dezember 2013

Berlin – Immer mehr Ärzte nehmen das Förderprogramm zur Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in Anspruch. Darauf haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Bundes­ärzte­kammer (BÄK), der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV-Spitzenverband), der Verband der Privaten Kranken­versicherung (PKV-Verband) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) aufgrund eines jetzt erschienenen Evaluationsberichtes hingewiesen.

Demnach wurden im ambulanten Bereich im vergangenen Jahr 3.842 Ärzte gefördert, ein Plus von 18 Prozent gegenüber 2010. Im stationären Bereich betrug die Zahl 2.199 Ärzte. Das sind über 14 Prozent mehr als im ersten Jahr des Programms.

„Diese Zahlen lassen den Schluss zu, dass die zum 1. Januar 2010 in Kraft getretenen strukturellen und finanziellen Änderungen greifen“, erklärten die Vertragspartner in dem Bericht. Auch der stationäre Bereich verzeichne eine positive Entwicklung bei der Anzahl der geförderten Stellen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass durch die Vorgabe des Gesetzgebers die Stellen für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin aus bestehenden Stellen umgewidmet werden müssen und nicht zusätzlich geschaffen werden können.

„Damit ist die anvisierte Erhöhung der Weiterbildungsstellen im stationären Bereich als ein eher mittelfristiger Prozess anzusehen“, heißt es in dem Bericht. Ebenfalls als positiv bewerteten die Vertragspartner die Tatsache, dass alleine 2012 mit 663 teilnehmenden Weiterbildungsstätten jedes dritte Krankenhaus in Deutschland Ärzte im Rahmen des Förderprogramms weitergebildet hat und die Zahl der Häuser gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen ist. Eine positive Entwicklung sei zudem auch bei der Entwicklung der Koordinierungsstellen abzulesen, die sich mit ihren Aufgaben im Berichtszeitraum bundesweit etabliert hätten. © hil/aerzteblatt.de

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