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Neues Herzinfarkt-Netzwerk in Regensburg

Montag, 23. Dezember 2013

Regensburg – Mit einem neu gegründeten „Herzinfarktnetzwerk Regensburg“ wollen 18 Klinika und Rettungsdienste im Rettungsdienstbereich Regensburg die regionale Versorgung von Herzinfarktpatienten weiter verbessern. Federführend sind das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg. Hier werden die Herzinfarktpatienten nach der Notfallversorgung stationär aufgenommen.

„Je besser die Vernetzung und Anmeldung vor der Aufnahme des Patienten in die Klinik funktioniert, desto schneller und besser können wir den Patienten stationär weiterbehandeln. Das Herzinfarktnetzwerk hilft uns dabei, weil klar geregelt ist, wer zu welchem Zeitpunkt welche Behandlung durchführt“, erläutert Dierk Endemann, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des UKR und Sprecher des Herzinfarktnetzwerkes Regensburg.

Neben den Behandlungsstrategien setzt das Herzinfarktnetzwerk auch Qualitäts­standards zum Zeitmanagement. So ist zum Beispiel genau geregelt, wann der Patient je nach individuellem Zustand in welchem Krankenhaus anzumelden ist. „Dadurch kann die stationäre Weiterbehandlung schon bestmöglich vorbereitet werden, während der Patient noch auf dem Weg zur Klinik ist. Dies spart wertvolle Zeit“, erläutert Peter Sick, Chefarzt der Klinik für Kardiologie der Barmherzigen Brüder.

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Eine Herausforderung ist das Netzwerk in logistischer Hinsicht, denn alle einbezogenen Rettungsdienste und Notärzte müssen die Vorgaben des Netzwerkes kennen und anwenden sowie die erforderlichen Notfallrettungsmittel verfügbar haben. Dies koordi­nieren im Herzinfarktnetzwerk Regensburg der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg, die Integrierte Leitstelle Regensburg sowie die Rettungsdienste und Notärzte.

Die Regionalkrankenhäuser organisieren den Weitertransport des Herzinfarktpatienten in eines der Interventionszentren – das UKR und das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg – und übernehmen ihn nach der dortigen Versorgung wieder zurück. © hil/aerzteblatt.de

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