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Immer mehr Kinder brauchen Logopädie

Montag, 23. Dezember 2013

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Berlin – Immer mehr Kinder erhalten vor dem Start in die Schule eine sprachthera­peutische Behandlung. 2012 bekam jeder vierte sechsjährige Junge eine entsprechende Unterstützung. 2007 lag der Anteil bei etwa 20 Prozent. Bei den gleichaltrigen Mädchen waren es 2012 knapp 17 Prozent. Das berichtet der Heilmittelbericht 2013 des Wissen­schaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „Wir beobachten, dass Jahr für Jahr mehr Kinder für eine gesunde, altersgerechte Entwicklung vorübergehend therapeutische Unter­stützung brauchen“, sagte Helmut Schröder, stellvertretender WIdO-Geschäftsführer.

Mehr als zwei Drittel (67,7 Prozent) aller sprachtherapeutischen Leistungen werden Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren verordnet. Die häufigste Indikation sind laut WIdO-Bericht mit einem Anteil von 53 Prozent „Sprachstörungen vor Abschluss der Sprachentwicklung“. Erst mit deutlichem Abstand folgen „Sprachstörungen nach Abschluss der Sprachentwicklung“ (13,1 Prozent) und Behandlungen aufgrund von Artikulationsstörungen (neun Prozent).

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Die steigenden Verordnungsmengen bei Sprachtherapien für Kinder weisen laut dem WIdO auf die spezifischen Anforderungen im Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule hin. Ergo- und Sprachtherapie könnten helfen, Defizite der kindlichen Umwelt zu bewältigen. „Verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen in Kindergärten und Schulen sowie im Elternhaus sind dabei ebenso wichtig, um Gesundheitsstörungen schon in frühen Jahren vorzubeugen“, so Schröder. © hil/aerzteblatt.de

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