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Deutsche Zentralbibliothek für Medizin richtet sich neu aus

Donnerstag, 2. Januar 2014

Köln – Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) heißt ab sofort „ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften“. „Die ZB MED wird sich als Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften komplett neu aufstellen, um für die Heraus­forderungen der Zukunft gewappnet zu sein“, sagte Ulrich Korwitz, Direktor der Biblio­thek.

Die Leibniz-Gemeinschaft hatte die ZB MED im Jahr 2012 evaluiert. Der Bericht lobte die Volltextversorgung sowie die Stellung der ZB MED als überregionale Literatur- und Informationsversorgerin. Gleichzeitig legte er der Bibliothek aber nahe, ihr Profil zu schärfen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Ebenso befürwortete der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Gründung einer selbstständigen Stiftung ZB MED. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen erarbeitete daraufhin ein Gesetz zur Gründung einer Stiftung des öffentlichen Rechts, das zum 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist.

2013 ermittelte die Bibliothek in einer Bedarfs-, Nutzungs- und Zielgruppenanalyse wichtige Kundenbedürfnisse, um die Produkte der ZB MED daran auszurichten. Die Ergebnisse dieser Analyse dienen als Grundlage für die neue Ausrichtung der Bibliothek. „Zum einen werden wir unseren Fokus in Zukunft mehr auf die Forschung im Bereich Informationswissenschaften legen.

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Zu diesem Zweck wird eine W2-Professur zusammen mit drei Doktorandenstellen an der ZB MED eingerichtet werden“, erläutert Korwitz. Außerdem will die Bibliothek mehr Ressourcen in die Weiterentwicklung ihrer Produkte und Angebote investieren, die die Wissenschaftler konkret in ihrer Arbeit unterstützen, so Korwitz weiter.

Die ZB MED ist eine unabhängige und überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts. In den 40 Jahren ihres Bestehens hat sie sich nach eigenen Angaben zur weltweit größten Fachbibliothek für die Fächerkombination Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar entwickelt. Neben der klassischen Literaturversorgung engagiert sich die ZB MED als Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften in verschiedenen Projekten zur Entwicklung, Erschließung, Vermittlung und Publikation elektronischer Literatur, Primärdaten und Forschungsergebnissen.

Zu den Produkten der ZB MED gehören unter anderem die semantikbasierten Suchportale MEDPILOT und GREENPILOT. Darüber hinaus engagiert sich die zentrale Fachbibliothek mit den Standorten Köln und Bonn für einen freien Zugang zu wissenschaftlicher Fachliteratur – unter anderem über ihr Portal German Medical Science (gms). © hil/aerzteblatt.de

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