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Ausland

Fünf Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Syrien entführt

Sonntag, 5. Januar 2014

Beirut – Die fünf im Norden Syriens verschleppten Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) stammen aus Belgien, Dänemark, Peru, der Schweiz und Schweden. Das teilte eine Sprecherin der Organisation am Samstagabend in einer kurzen Erklärung mit. Sie bat zugleich um „größte Diskretion“, was die Identität der „Verschwunden“ angehe.  

Am Freitag hatte die in Frankreich ansässige Organisation MSF in Beirut lediglich erklärt, dass fünf Mitarbeiter am Donnerstagsabend aus ihrem Haus im Norden Syriens verschleppt worden seien - „offenbar, um sie zu verhören“. Die Organisation vermied es, von einer Entführung oder Geiselnahme zu sprechen.  

Am Samstag sickerten dann Informationen über die Nationalität der Mitarbeiter durch, die von verschiedenen Ländersektionen der Nichtregierungsorganisation bestätigt wurden. Der belgische Außenminister Didier Reynders erklärte, dass eine etwa 30-jährige Krankenschwester aus Belgien zu der Gruppe gehöre. Auch er sprach nicht von „Entführung“.      

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Die Hilfsorganisation steht nach eigenen Angaben mit allen zuständigen Stellen und den Angehörigen in Kontakt und bemüht sich, eine Verbindung zu den Mitarbeitern herzustellen. „Aus Sicherheitsgründen“ machen die Ärzte ohne Grenzen keine weiteren Angaben.

Die Organisation hat derzeit Teams mit internationalen und einheimischen Mitarbeitern in sechs Krankenhäusern und vier Gesundheitszentren im Norden Syriens. Zudem unterstützt sie aus den Nachbarländern mehrere dutzend Kliniken und Gesundheitszentren in Syrien, unter anderem mit Medikamenten und medizinischem Material. © afp/aerzteblatt.de

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