NewsVermischtesKinder können auch mit Helm eine Gehirnerschütterung erleiden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Kinder können auch mit Helm eine Gehirnerschütterung erleiden

Montag, 6. Januar 2014

dpa

Köln – Moderne Schutzhelme können beim Radfahren und verschiedenen Sportarten helfen, Schädelfrakturen und andere schwere Schädel-Hirn-Verletzungen zu verhindern, doch können sie keine Gehirnerschütterung abwenden. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Eltern und gegebenenfalls Ärzte sollten deshalb immer auch auf Anzeichen einer Gehirnerschütterung achten, selbst wenn das Kind einen Helm getragen hatte.

„Kopfschmerzen und Übelkeit mit Erbrechen sind die bekanntesten Symptome einer Gehirnerschütterung – Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Gleichgewichts- sowie Konzentrationsprobleme sind weitere. Auch Nervosität, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit und Schlafprobleme können in der Folge auftreten“, beschreibt Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des BVKJ, die Symptome. Bei einem Verdacht sollte ein Kinder- und Jugendarzt das Kind untersuchen. Er entscheide dann über das weitere Vorgehen.

Anzeige

Die wichtigste Maßnahme nach einer Gehirnerschütterung ist Ruhe. Nach einer Gehirn­er­schütterung sollten Kinder zunächst Sport, Schularbeiten, Lesen, Fernsehen, Computer­spiele, Verfassen von SMS, Surfen im Internet und ähnliche Aktivitäten meiden, um für eine schnelle Erholung zu sorgen.

Schritt für Schritt können Betroffene dann langsam wieder geistige und körperliche Tätigkeiten aufnehmen und sie in ihrer Intensität und Dauer steigern. Kinder und insbesondere Jugendliche benötigen laut dem Berufsverband oft eine längere Erholungsphase als Erwachsene, da sich ihr Gehirn noch im Wachstum befindet. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER