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Millionenförderung für deutsch-chinesischen Sonderfor­schungsbereich

Mittwoch, 8. Januar 2014

Essen – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die chinesische National Natural Science Foundation (NSFC) wollen den „Sonderforschungsbereichs Transregio 60“ (SFB/TRR 60) am Essener Universitätsklinikum mit 7,9 Millionen Euro fördern. Das deutsch-chinesische Forschungsprojekt untersucht unter anderem, wie Viren die Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers umgehen. In den in den kommenden dreieinhalb Jahren werden elf Teilprojekte des Forschungsbereichs in Essen und Bochum mit  5,9 Millionen Euro unterstützt, sieben Teilprojekte in China erhalten im gleichen Zeitraum rund 2 Millionen Euro.

Seit 2009 erforschen Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit Wuhan (VR China) und Shanghai im Rahmen des SFB/TRR 60 die Überlebensmechanismen von Viren im „Wirtskörper“. Mit Erfolg: Mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen sind in den vergangenen Jahren erschienen. Nun will das internationale Forscherteam dieses Wissen gezielt nutzen, um neue Strategien zur Immuntherapie oder Impfung gegen chronische Virusinfektionen zu entwickeln.

„Dank der Bewilligung von Fördergeldern in einer Gesamthöhe von 7,9 Millionen Euro für die kommenden dreieinhalb Jahre ist es den über 80 in Deutschland und China am Projekt beteiligten Wissenschaftlern möglich, Grundlagen für neue, virusspezifische Immuntherapien und Schutzimpfungen zu legen“, erklärte Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Förderung. Diese könnten schon bald dazu beitragen, Virusinfektionen zu beenden und Spätfolgen wie Leberzirrhose, Tumoren oder Immunschwäche zu vermeiden © hil/aerzteblatt.de

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