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Onkologie am Universitätsklinikum Jena rezertifiziert

Freitag, 10. Januar 2014

Jena – Die Deutsche Krebsgesellschaft hat die hohe Qualität der Versorgung onkolo­gischer Patienten in den fünf Zentren für Tumorerkrankungen des Darms, der Haut, der Brust, der Prostata sowie für gynäkologische Tumoren am Universitätsklinikum Jena (UKJ) überprüft und bestätigt. Diese fünf Zentren arbeiten gemeinsam unter dem Dach des Onkologischen Zentrums. „Das Besondere war, dass jetzt alle sechs Einrichtungen gleichzeitig zertifiziert wurden“, sagte Harald Schmalenberg, geschäftsführender Oberarzt des Onkologischen Zentrums.

Bei den jährlich stattfindenden Kontrollterminen prüfen Experten, ob die bereits zertifizierten Einrichtungen weiterhin die Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen und ob sich das Zentrum weiterentwickelt. Vor der Begehung vor Ort müssen die Einrichtungen unter anderem aktuelle Kennzahlen vorlegen. Die Beiträge der beteiligten Kliniken summierten sich in diesem Jahr auf einen 400-seitigen Erhebungsbogen, erläuterte Schmalenberg.

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Im Fokus der fünf unabhängigen Prüfer, die aus Deutschland und Österreich nach Jena angereist kamen, standen in diesem Jahr Krebserkrankungen des Blutes. Das Ergebnis: Alle sechs Zentren können ihre Zertifikate aufrechterhalten. „Das ist ein starker Beweis für die Qualität unserer Behandlung von krebskranken Patientinnen und Patienten am UKJ“, betonte Klaus Höffken, Medizinischer Vorstand des UKJ.

Von 2010 bis 2012 ist die Zahl der stationären Tumorpatienten am UKJ um rund ein Viertel gestiegen. Mehr als 30.000 Menschen mit Tumorerkrankungen werden jährlich am UKJ behandelt, davon fast 11.000 stationär und rund 22.000 Patienten ambulant, darunter sind pro Jahr etwa 1.500 Patienten mit einer neu aufgetretenen Tumorer­krankung. © hil/aerzteblatt.de

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