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Frankfurt als Zentrum der regenerativen Medizin wird weiter gefördert

Montag, 13. Januar 2014

Frankfurt – Das Land Hessen wird das Loewe-Zentrum für Zell- und Gentherapie (CGT) nach einer positiven Begutachtung für weitere drei Jahre fördern. Das interdisziplinäre Zentrum forscht mit seinen Projektpartnern, dem Georg-Speyer-Haus und dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, im Bereich der regenerativen Medizin. Beispiele sind die Knochenmarktransplantation bei Leukämien oder die Behandlung geschädigter Herzmuskelzellen nach einem Infarkt mit Blut­stammzellen.

„In Frankfurt werden weltweit beachtete und innovative Therapiekonzepte für Leukämien und anderen Krebsarten bei Erwachsenen und Kindern entwickelt. Dank der engen Verzahnung von Grundlagenforschung und Klinik am CGT kommen neue Forschungs­ergebnisse den Patienten schnell zugute“, erklärte Hubert Serve, einer der Sprecher des CGT und Direktor der Onkologie und Hämatologie für Erwachsene.

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Die beiden anderen Sprecher des CGT, Andreas Zeiher, Direktor der Kardiologie, und Stefanie Dimmeler vom Institut für Kardiovaskuläre Regeneration, planen bis 2015 zwei große kardiovaskuläre Studien, in denen unter Frankfurter Leitung Zelltherapeutika in ganz Europa hergestellt und klinisch geprüft werden sollen.

„Neue Erkenntnisse über die Biologie von Leukämien und soliden Tumoren, eine Flut von neuen Techniken, mit denen wir Patientenproben analysieren und neuartige Arzneimittel herstellen können, und viele grandiose Ideen haben heute schon unglaubliche Auswirkungen auf die klinische Praxis und werden die Diagnostik und Therapie in den nächsten Jahren revolutionieren“, urteilt Serve. © hil/aerzteblatt.de

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