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Neue Spezialsprech­stunde für Tracheo­stoma-Patienten in Hannover

Dienstag, 14. Januar 2014

Hannover – Eine Spezialsprechstunde für die tracheotomierten Patienten hat die HNO-Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover eingerichtet. Nach Angaben der Klinik benötigen viele Patienten mit Tumoren im HNO-Bereich im Verlauf der Erkrankung einen Luftröhrenschnitt, der die Atemwege vor Infektionen und Verschlucken schützt.

In bestimmten Fällen bleibe das Tracheostoma lebenslang, was bedeute, dass sich die Patienten dauerhaft umstellen müssten. Unter anderem sei es teilweise notwendig, das Schlucken und Sprechen neu zu lernen. Damit das gelingt, sind sie von der apparativen Versorgung des Tracheostoma abhängig. Die neue Sprechstunde soll Patienten dabei unterstützen.

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Die Ärzte der Sprechstunde sollen alle neurologischen, internistischen und HNO-Patien­ten mit einem Tracheostoma betreuen. Sie arbeiten dabei mit Ärzten aus der Phoniatrie, der Gastroenterologie einem Industriepartner und dem Verband der Kehlkopflosen zusammen.

Beratungsschwerpunkte der Spezialsprechstunde liegen auf dem Anpassen und der Auswahl der geeigneten Trachealkanüle, dem Sprechen und der Schluckdiagnostik und -therapie. Nicht zuletzt soll es auch um die Pflege von Tracheostoma und Haut sowie um eine psychosomatische Betreuung dieser Patienten gehen.

© hil/aerzteblatt.de

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