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Baden-Württemberg meldet ersten Influenza-Todesfall

Donnerstag, 16. Januar 2014

Stuttgart – In Baden-Württemberg ist der erste Influenza-Todesfall in der aktuellen Grippesaison gemeldet worden. Eine Frau in den 30ern, die zusätzlich zur Influenza auch an einer bakteriellen Infektion erkrankt war, erlag einer tödlich verlaufenden Lungenentzündung. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart hat aus diesem Anlass erneut auf die Grippeschutzimpfung hingewiesen.

Seit Jahresbeginn bis 16. Januar 2014 wurden in Baden-Württemberg 22 durch Laboruntersuchungen bestätigte Erkrankungen an echter Virusgrippe vom Typ Influenza A gemeldet. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum mit 86 Erkrankten fast viermal so viele Fälle. Bei Influenza sind nur laborbestätigte Erkrankungen meldepflichtig. Allerdings wird nur ein Teil der Grippefälle im Labor untersucht. Deshalb liegt die wahre Anzahl der Grippefälle regelmäßig höher. „Möglicherweise trägt der bisher milde Verlauf des Winters zu einem langsamen Verlauf der winterlichen Influenzawelle bei. Eine Vorhersage über den weiteren Verlauf ist nicht möglich“, hieß es aus dem Landesgesundheitsamt.

Die zirkulierenden Influenzaviren gehören überwiegend den Typen A(H1N1)pdm09 oder A(H3N2) an und werden vom aktuellen Impfstoff gut erfasst. Impfstoff ist in ausreichender Menge verfügbar. Nach Mitteilung des Paul-Ehrlich-Instituts wurden bis Ende November 2013 rund 21,8 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff freigegeben. © hil/aerzteblatt.de

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