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Politik

Millionengeschäfte mit dem Blut aus der DDR

Montag, 20. Januar 2014

Köln – In den 1980er Jahren florierte der Handel mit Blutprodukten aus der DDR in den Westen. Für dringend benötigte Devisen wurde der Handel bis zur Wende immer mehr ausgeweitet und übertraf bei weitem die mit Arzneimitteltests erwirtschafteten Einnah­men. Dagegen war in der DDR selbst mitunter Blutplasma nicht ausreichend verfügbar. Abgewickelt wurde der Bluthandel über die Geheimabteilung Kommerzielle Koordination (KoKo) des DDR-Außenhandels.

DDR-Gesundheitswesen: Blut für Devisen

Durch den Verkauf von Blut flossen sehr viel mehr Devisen ins Land als für die Arzneimitteltests. Das untergegangene DDR-Gesundheitswesen sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Diesmal steht der Ost-West-Bluthandel im Zentrum der öffentlichen Berichterstattung (1).

Auf der Grundlage von Akten im Bundesarchiv und bei der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen schildert Rainer Erices im Deutschen Ärzteblatt ein System, von dem auch die beteiligten Gesundheitseinrichtungen profitierten, dessen Erträge aber zur Hälfte bei der KoKo verblieben.  © TG/aerzteblatt.de

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