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Pharmaindustrie nutzt Facebook und Co intensiv

Donnerstag, 23. Januar 2014

Frankfurt – Fast die Hälfte der Pharmahersteller nutzt soziale Netzwerke als Informations­kanal, um Patienten in Gesundheitsthemen einzubeziehen. Das berichtet das IMS Institute for Healthcare Informatics des Statistikdienstleister IMS Health.

Die Studie „Engaging Patients through Social Media“ ergab, dass sich fast die Hälfte der Top-50-Pharmaunternehmen weltweit aktiv auf Facebook, Twitter oder Youtube enga­giert. Jedoch nutzen nur zehn Unternehmen alle drei großen Social-Networking-Dienste zur Beschäftigung mit Gesundheitsthemen.

Viele Unternehmen verstehen soziale Medien aber hauptsächlich als einseitigen Sendekanal zur Übermittlung von Informationen an Ärzte und Patienten. Kleinere Hersteller mit enger gefassten therapeutischen Schwerpunkten und Consumer-Health-Unternehmen haben in der Regel eine größere Patientenbeteiligung bei den Social-Media-Angeboten.

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„Immer mehr Patienten sehen soziale Medien als ein unverzichtbares Forum für den Erhalt und den Austausch von Informationen im Hinblick auf ihre Gesundheit“, sagte Murray Aitken, Geschäftsführer des IMS Institute for Healthcare Informatics. Dieser Trend erhöhe die Notwendigkeit für relevante, korrekte Inhalte, die im Laufe der Patienten­geschichte abgerufen und genutzt werden könnten.

Auch die Aufsichtsbehörden sind in den sozialen Netzwerken bereits aktiv. Die US-Food and Drug Administration, die eine besonders starke Facebook-Präsenz hat, ist im Bereich Social-Media-Engagement besonders gut positioniert. Aber auch die euro­päische Arzneimittelagentur betreibe ihren Twitter-Feed mit einem der höchsten Reichweiten. © hil/aerzteblatt.de

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