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Ausland

McKesson bietet erneut für Celesio

Freitag, 24. Januar 2014

San Francisco/Stuttgart – Erfolg im zweiten Anlauf: Wenige Tage nach dem geschei­terten Versuch, den Pharmagroßhändler Celesio zu kaufen, ist der amerikanische Konkurrent McKesson jetzt so gut wie im Ziel. Die Amerikaner haben am Donnerstag­abend erneut eine Offerte für Celesio vorgelegt und bieten wieder 23,50 Euro je Aktie. Anders als beim ersten Gebot haben sie sich allerdings dieses Mal bereits knapp 76 Prozent der bestehenden Aktien vom Eigentümer Haniel gesichert.

Der hoch verschuldete Familienkonzern hatte zuvor seinen Anteil von etwas mehr als 50 Prozent auf 75,99 Prozent aufgestockt, in dem er dem Hedgefonds Elliott dessen Aktien-Paket abkaufte. Zudem sicherte sich McKesson so viele Wandelanleihen, dass es auch nach deren Umwandlung zu einem Anteil von rund 75 Prozent reicht – ohne, dass auch nur ein weiterer Celesio-Aktionär seine Papiere anbietet.

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Die neue Offerte ist zudem nicht an eine Vollzugsbedingung geknüpft. Der erste Vorstoß war daran gescheitert, dass McKesson die selbst gesetzte Zielmarke von mehr als 75 Prozent nicht erreicht hat. Der von McKesson jetzt gebotene Preis entspricht dem Mitte Januar leicht erhöhten Gebot. Insgesamt wird Celesio bei der Übernahme mit etwas mehr als sechs Milliarden Euro bewertet. © dpa/aerzteblatt.de

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