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Ärzteschaft

Neue Bedarfsplanung verbessert hausärztliche Versorgung in Nordrhein

Freitag, 24. Januar 2014

Düsseldorf – In der Region Nordrhein hat sich die hausärztliche Versorgung durch die Umsetzung der neuen Bedarfsplanungs-Richtlinie verbessert. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) hingewiesen. Über 200 neue Hausarztsitze seien entstanden, von denen viele bereits besetzt werden konnten.

„Die Entwicklung in Willich zeigt beispielhaft, dass die neue Bedarfsplanung ihren Zweck erfüllt – allerdings geht die Rechnung nur dann auf, wenn die zusätzlichen Sitze auch besetzt werden können“, sagte KVNo-Vorstandsvorsitzender Peter Potthoff. Demnach wies Willich noch Mitte 2013 mit 22,8 Hausärzten einen Versorgungsgrad von 76,7 Prozent aus. Zum 1. Januar dieses Jahres erhöhte sich die Zahl um weitere 4,5 Ärzte. „Die nun 27,3 Hausärzte entsprechen einem Versorgungsgrad von 90 Prozent“, so Potthoff. Zudem könnten künftig weitere Hausärzte hinzukommen.

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Für den Willicher Bürgermeister Josef Heyes ist die Entwicklung außerordentlich positiv: „Wir waren erfreut zu erfahren, dass sich die Versorgung mit Hausärzten in so kurzer Zeit deutlich verbessert hat.“ Der CDU-Bundestagsabgeordneter Uwe Schummer forderte, dass trotzdem in Berlin an weiteren Stellschrauben gedreht werden müsse. „Die neue Bedarfsplanung hat offenbar die richtigen Weichen gestellt, aber nicht alle Probleme können regional gelöst werden“, verdeutlichte Schummer. © hil/aerzteblatt.de

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