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Trotz Skigebieten: In Bayern nicht mehr Knochenbrüche als anderswo

Dienstag, 28. Januar 2014

München – In Bayern gibt es trotz der Skigebiete in den Alpen und Voralpen nicht mehr Knochenbrüche als im übrigen Deutschland. Das ergab eine Analyse des Wissen­schaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Danach haben Krankenhäuser und niederge­lassene Ärzte im Jahr 2012 in dem Bundesland mehr als 220.000 AOK-Versicherte wegen Knochenbrüchen behandelt. Dies entspricht einem Anteil von 4,6 Prozent der bayerischen AOK-Versicherten. Bayern liegt dabei im Mittelfeld der deutschen Bundes­länder, der bundesweite Durchschnitt liegt laut der Analyse bei 4,5 Prozent.

Die regionalen Unterschiede in Deutschland sind laut dem WIdO darauf zurückzuführen, dass mehr als zwei Drittel aller Knochenbrüche auf über 50-jährige Versicherte entfallen, zumeist bedingt durch Osteoporose. Daher sei die Zahl der Knochenbrüche umso höher, je größer der Anteil älterer Menschen in einer Region oder einem Bundesland sei. So gab es bundesweit die meisten Frakturen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vor­pommern mit jeweils 5,9 Prozent, die wenigsten im Rheinland (3,7 Prozent) sowie in Hamburg und Baden-Württemberg mit jeweils 4,0 Prozent.

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Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis zu einem Lebensalter von 50 Jahren haben die männlichen Versicherten ein höheres Risiko, sich einen Knochen zu brechen, mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Frakturrisiko der Frauen. So haben sich bundes­weit knapp vier Prozent der jungen Männer im Alter zwischen 15 und 19 Jahren 2012 einen Knochen gebrochen, aber weniger als zwei Prozent der Frauen dieser Altersgruppe.

„Dies ist möglicherweise dem unterschiedlichen Sport- und Freizeitverhalten geschuldet, wie beispielsweise dem bei Männern deutlich weiter verbreiteten Fußballspielen“, hieß es aus dem WIdO. © hil/aerzteblatt.de

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