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Griechenland: Wenn Gesundheit und Bildung von Schmiergeldern profitieren

Mittwoch, 29. Januar 2014

Athen – Korrupte Machenschaften in Griechenland zahlen sich nun für die von Sparmaßnahmen geplagte Gesellschaft aus: Wie das griechische Finanzministerium heute mitteilte, sollen aus illegalen Aktivitäten stammende Gelder in Höhe von 17,6 Millionen Euro in den Gesundheits- und Bildungsektor fließen. Diese „erste Summe“ werde auf Anordnung von Ministerpräsident Antonis Samaras der griechischen Gesellschaft „zurückgegeben“.

Demnach sollen 13 Millionen Euro in das öffentliche Gesundheitssystem fließen, um dringende Operationen zu ermöglichen. Hunderttausende Griechen hätten im Zuge der Krise ihre Sozialversicherung verloren und könnten derzeit nur dann operiert werden, wenn ihre Krankheit ein ernstes Stadium erreicht habe, wurde Ge­sund­heits­mi­nis­ter Adonis Georgiadis in der Erklärung des Ministeriums zitiert. Vier Millionen Euro sollen demnach Tausenden wohnungssuchenden Studenten zugutekommen, auch sollen für das Geld Computer für Blinde gekauft werden.

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Der griechische Staat war zuletzt massiv gegen Korruption vorgegangen, was mehrere Millionen Euro in die Staatskasse zurückgespült hatte. © afp/aerzteblatt.de

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