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Uniklinik Dresden bei Reanimationen besonders erfolgreich

Donnerstag, 30. Januar 2014

Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist bei Reanimationen besonders erfolgreich: Bezogen auf die Überlebensrate von Patienten nach einem Kreislaufstillstand erreicht die Klinik im Vergleich des Deutschen Reanimationsregisters bundesweit den Spitzenplatz. Basis der Auswertung sind die 2013er Zahlen der an dem Projekt beteiligten Krankenhäuser.

Bei 84 Prozent der Patienten des Dresdner Uniklinikums konnte der Spontankreislauf nach einem Herzstillstand wiederhergestellt und so die lebensbedrohliche Krise bewältigt werden. In dem vom Register ermittelten Bundesdurchschnitt liegt diese Rate bei 62 Prozent. Die Zahl der Patienten, die nach einem innerklinischen Kreislaufstillstand dauerhaft stabilisiert und schließlich entlassen werden können, liegt am Dresdner Uniklinikum um das Vierfache höher als im Bundesdurchschnitt (35 zu neun Prozent).

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„Als Vorreiter eines strategisch angelegten Qualitätsmanagements haben wir sehr früh begonnen, Strukturen für eine sichere Behandlung zu etablieren. Die Zahlen des Registers belegen nun, dass wir unseren hohen Ansprüchen als einer der führenden Standorte der deutschen Hochschulmedizin gerecht werden“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums.

Das Spitzenniveau sei vor allem das Ergebnis kontinuierlicher Schulungen der Mitar­beiter von Pflege und ärztlichem Dienst, die über das „Interdisziplinäre Simulations­zentrum Medizin Dresden“ erfolgen. Einen wichtigen Anteil habe zudem die flächen­deckende Ausstattung mit halbautomatischen Defibrillatoren , von denen die Uniklinik bereits vor acht Jahren 70 Geräte angeschafft hat.

Das Deutsche Reanimationsregister wird von der Deutschen Gesellschaft für Anäs­thesiologie und Intensivmedizin betrieben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit. Es ermöglicht seinen Mitgliedern, sich mit anderen Institutionen zu vergleichen. Derzeit beteiligen sich knapp 250 Institutionen an dem Register. © hil/aerzteblatt.de

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