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Ärzteschaft

KBV begrüßt Mindeststandards für Risikomanagement und Fehlermeldesysteme

Freitag, 31. Januar 2014

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßt die vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss festgelegten Mindeststandards für Risikomanagement und Fehler­melde­systeme. „Unser Ziel ist, eine größtmögliche Sicherheit für die Patienten zu gewähr­leisten. Dafür pflegen niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten seit langem ein internes Qualitätsmanagement und einen systematischen Umgang mit Fehlern und Risiken. Deshalb begrüßen wir die jetzt getroffenen Festlegungen“, erklärte KBV-Vorstands­vorsitzender Andreas Köhler.

Seit Inkrafttreten der Qualitätsmanagement-Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung vor über acht Jahren haben laut KBV bereits zigtausend Praxen ein Qualitätsmanagement zur kontinuierlichen Verbesserung von Praxisführung und -organisation umgesetzt. Das letzte Jahr in Kraft getretene Patientenrechtegesetz hatte die Festlegung allgemeingültiger Mindeststandards gefordert.

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„Durch die zügige Umsetzung im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss wurde damit ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer veränderten Fehlerkultur unter Einbeziehung der Patientenperspektive angestoßen“, heißt es aus der KBV. Die Körperschaft will Vertragsärzte und -psychotherapeuten durch Beratungs-, Schulungs- und Service­leistungen bei der Etablierung der neuen Mindeststandards aktiv unterstützen.

© hil/aerzteblatt.de

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