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Politik

Koalition will sich auch mit Reform von GKV und PKV befassen

Montag, 3. Februar 2014

Berlin - Der CDU-Gesundheitsexperte Michael Hennrich hat angekündigt, dass sich Union und SPD in dieser Legislaturperiode noch einer Reform von privater Kranken­versicherung (PKV) und gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) widmen werden – auch, wenn dies im Koalitionsvertrag nicht erwähnt sei.

„Im Koalitionsvertrag fehlt mir noch das ein oder andere, zum Beispiel dazu, wie es im Verhältnis von GKV und PKV weitergeht“, sagte Hennrich auf der 20. Netzkonferenz der UCB Pharma am Freitagabend in Berlin. Dies habe auch daran gelegen, dass das Thema in den Koalitionsverhandlungen erst spät aufgerufen worden sei. Hennrich war bei den Koalitionsverhandlungen Mitglied der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Pflege“ und sitzt heute als Abgeordneter im Gesundheitsausschuss.

„Ich bin mir sicher, dass wir noch das ein oder andere auf den Weg bringen werden“, so Hennrich weiter. In der vergangenen Legislaturperiode habe schließlich im Koalitions­vertrag auch nichts von einem Arzneimittelmarktneuordungsgesetz gestanden. Er sei zuversichtlich, dass es in dieser Legislaturperiode im Bereich GKV/PKV einen Konsens zwischen Union und SPD geben werde, der auch das Thema Honorierung einbeziehe. © fos/aerzteblatt.de

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