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Vermischtes

Implantierbarer Diagnose-Stick überträgt Herzdaten

Mittwoch, 5. Februar 2014

Bad Oeynhausen – Ein neues implantier­bares Mini-Überwachungsgerät kann dabei helfen, der Ursache von Herzrhyth­musstörungen und Synkopen auf die Spur zu kommen. Das berichtet das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen.

Mehr als 500.000 Deutsche leiden unter unregelmäßig auftretenden Ohn­machtsanfällen unbekannter Ursache. „Auslöser können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sein“, erläutert Dieter Horstkotte, Direktor der Klinik für Kardio­logie im Herz- und Diabeteszentrum NRW. Empfehlenswert sei in diesen Fällen eine Langzeit-Überwachung des Herzrhythmus rund um die Uhr.

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Das neue Mini-Überwachungsgerät namens „Reveal Linq“ wird mit einem kleinen Schnitt von weniger als einem Zentimeter Länge unter der Haut platziert. Zudem ist es funkfähig: Es zeichnet alle relevanten Daten auf und überträgt diese automatisch über ein spezielles Funknetzwerk an den behandelnden Arzt.

„Die kontinuierliche Aufzeichnung der Herzrhythmus-Daten ist über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren möglich. Wir erhalten so zu jedem Zeitpunkt ein schnelles und zuverlässiges Bild von der Herzaktivität des Patienten und können anhand der gelie­ferten Auswertungen zum Beispiel die Behandlung des Vorhofflimmerns sehr genau planen“, erläutert Oberarzt Georg Nölker die Möglichkeiten der neuen Diagnostik.

© hil/aerzteblatt.de

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