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Ärzteschaft

Ärztemonitor: Heute startet die neue Umfrage unter Niedergelassenen

Montag, 10. Februar 2014

dpa

Berlin – „Ich appelliere an alle Kolleginnen und Kollegen, auch jetzt wieder mitzumachen und das von uns beauftragte Meinungsforschungsinstitut infas zu unterstützen.“ Mit diesen Worten hat sich der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereini­gung (KBV), Andreas Köhler, kürzlich im Deutschen Ärzteblatt an die niedergelassenen Vertragsärzte und Psychologischen Psychotherapeuten gewandt und sie zur Teilnahme an der aktuellen Befragung aufgerufen. Heute ist es soweit: Der zweite „Ärztemonitor“ startet.

Mithilfe von Telefoninterviews ergründen Mitarbeiter von infas in der nächsten Zeit, ob und wie zufrieden die Befragten sind, wie gut sich Praxis und Familie vereinbaren lassen, wie viele Wochenstunden Ärzte und Psychologen arbeiten und wie viel Zeit sie dabei für Patienten, Fortbildung oder auch Verwaltungsarbeit aufwenden. Weitere Frageblöcke betreffen die wirtschaftliche Situation der Praxen, Kooperationen und die Delegation ärztlicher Tätigkeit.

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„Die Beteiligung war beim ersten Ärztemonitor sehr positiv“, erklärte Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bunds. „Die Kollegen erkennen an, dass eine solche Umfrage sinnvoll ist.“ Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands hat gemeinsam mit der KBV bereits den ersten „Ärztemonitor“ initiiert. „Die Äußerungen zu den Arztnetzen waren damals beispielsweise sehr positiv“, erinnert Heinrich. „Das hat uns einen Schub gegeben, um von der Politik Fördermöglichkeiten für Netze zu verlangen – mit Erfolg.“ © Rie/aerzteblatt.de

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isnydoc
am Dienstag, 11. Februar 2014, 13:49

Brauchen wir Umfragen oder Abstimmungen der Basis?

Welchen Wirbel macht die Abstimmung in der Schweiz vom vergangenen Sonntag ... und da gab es auch Meinungsumfragen zuvor!
Die Zusammensetzung des "demokratischen Gremiums" der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der kassenärztlichen Bundesvereinigung, wo die Mehrheit von KV-Vorstandsmitgliedern automatisch nach Satzung vorgegeben ist, wird derzeit im endlosen Haus- und Facharztkonflikt schon infrage gestellt.
Wie weit hinken wir diesbezüglich der Schweiz in punkto Demokratie noch hinterher?
LNS

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