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Gastroenterologen bieten Praxishospitationen für Medizinstudierende

Montag, 10. Februar 2014

Ulm – Ein- oder mehrtägige Praxishospitationen für Medizinstudierende vermittelt der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng). „Wie viele andere Arztgruppen müssen sich auch die niedergelassenen Gastroenterologen Gedanken über ihren Nachwuchs machen“, sagte die Sprecherin des Berufsverbandes, Dagmar Mainz.

Gastroenterologen sicherten die flächendeckende ambulante Versor­gung für Patienten mit Hepatitis-Erkrankungen und den chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Darüber hinaus gehöre das präventive Darmkrebsscreening zu den Schwerpunkten des Berufsbildes. Dafür stellten die Praxen hochwertige Endoskopie­geräte und speziell qualifiziertes Personal zur Verfügung.

„Damit sich Studenten und Assistenzärzte ein Bild von Berufsalltag in der gastroen­terologischen Praxis machen können, bieten Gastroenterologen bundesweit kostenlos die Möglichkeit einer ein- oder mehrtägigen Hospitation“, erläuterte Mainz.

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Praxen aus verschiedenen Teilen Deutschlands nehmen an dem Programm teil, so dass Studierende in ihrer Heimatstadt oder in der Nähe hospitieren können.

Der bng wurde 1995 gegründet. In ihm sind mehr als 1.100 Ärzte organisiert. Er vertritt damit nach eigenen Angaben mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Gastro­enterologen in Deutschland. Studierende, die gerne in einer Praxis hospitieren möchten, sollten sich zur Vermittlung an den Berufsverband wenden. © hil/aerzteblatt.de

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