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Politik

Huml fordert mehr Kinderhospize

Montag, 10. Februar 2014

München – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) fordert anlässlich des heutigen Tages der Kinderhospizarbeit eine klare Absage an aktive Sterbehilfe in Deutschland. Stattdessen müssten Hospizversorgung und Palliativmedizin ausgebaut werden, erklärte die Ministerin gestern in München. Sie sei erschüttert über Pläne in Belgien, Sterbehilfe sogar bei Kindern zu erlauben.

„Wir wollen ein Leben in Würde und ohne Schmerzen bis zuletzt ermöglichen“, führte die Ministerin aus. „Wenn schwerstkranke Menschen wissen, dass sie nicht allein gelassen werden, dann ist der Wunsch nach Sterbehilfe viel geringer.“

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Laut Huml leben in Bayern derzeit rund 2.700 Kinder und Jugendliche mit lebensver­kürzenden Krankheiten. In Bayern gibt es ein stationäres Kinderhospiz in Bad Grönen­bach. Hinzu kommen rund 120 Hospizdienste für Erwachsene und Kinder sowie zehn reine Kinderhospizdienste. © dpa/aerzteblatt.de

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